Landtag
Maßnahmen der Landesregierung für den doppelten Abiturjahrgang
„Wir sind selbstverständlich für den doppelten Abiturjahrgang gerüstet und haben die notwendigen Maßnahmen längst auf den Weg gebracht“, informiert CDU-Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock. Konkret bedeutet dies, dass von den Universitäten und Fachhochschulen im Jahr 2011 6.000 und im Jahr 2012 5.300 zusätzliche Studienplätze angeboten werden. Insgesamt erhalten Studienanfänger in den Jahren 2011 bis 2015 ca. 19.000 zusätzliche Möglichkeiten in Niedersachsen (in Vergleich zum Jahr 2010) ein Studium zu beginnen. Die Landesregierung hat den Bedarf an zusätzlichen Studienplätzen für den doppelten Abiturjahrgang im Vorfeld ermittelt und stellt entsprechende Mehrplätze für Studienanfänger zur Verfügung. Land und Bund geben die hierfür benötigten finanziellen Mittel.
„Ich bin etwas verwundert darüber, welche Unkenntnis, gerade in Kreisen der Elternvertretung, besteht über die umfangreichen Maßnahmen für den doppelten Abiturjahrgang“, meint Bertholdes-Sandrock. Hier würden rein theoretische Sorgen zur Grundlage von Äußerungen gemacht, denen im politischen Raum durch die notwendigen Maßnahmen längst entgegenwirkt worden ist.
Die Kultusministerkonferenz erstellt regelmäßig Vorausberechnungen zur Entwicklung Zahl der Studienanfänger. Dabei werden die Zahl der Schulabsolventen und Hochschulzugangsberechtigten berücksichtigt, ebenso wie bekannte Verhaltensparameter, z. B. wie viele Abiturienten in andere Bundesländer für den Studienbeginn gehen oder auch wie viele Hochschulzugangsberechtigte überhaupt ein Studium aufnehmen. So konnte auch für den doppelten Abiturjahrgang eine Prognose erstellt werden, an der sich die bereitgestellten Studienplätze orientieren. „Und damit sind wir gut aufgestellt für den doppelten Abiturjahrgang“, meint Bertholdes-Sandrock abschliessend.
Ältere Artikel finden Sie im Archiv.


